6. Etappe: Vom Batteries to Bluff Trail zum Baker Beach


Die 6. Etappe führt durch das Goldene Tor (oben im Bild grüne Markierung) unterhalb der Brücke her auf die andere Seite. Man geht von der Bay Seite auf die Seite des Pazifischen Ozeans.



Der Tunnel befindet sich unterhalb dieser Brückenfahrbahn und ist für Fußgänger, Radfahrer und Autos gleichsam zu nutzen.





Auf der anderen Seite angekommen geht der Blick auf den Pazifischen Ozean mit den dahinter liegenden Marin Headlands. Man ist somit durch das "Goldene Tor" gewandert.



Das Tor zum Gold ist eine Meerenge, durch die man mit den Schiffen im vorvorigen Jahrhundert fahren musste um an das begehrte Metall zu kommen. Die Brücke gab es da noch nicht.
Das wird ja auch deutlich in einem alten Lied das wir alle aus der Schule kennen:

Ick heff mol en Hamborger Veermaster sehn,
To my hooda!
De Masten so scheef as den Schipper sein Been,
To my hoo da hoo da ho!

Blow boys blow for Californio
There is plenty of Gold
So I've been told
On the banks of Sacramento
und so weiter......




Der Batteries to Bluff Trail führt entlang der zerklüfteten Klippen des Presidio, mit dramatischen Aussichten auf den Pazifik und endet am Baker Beach.



Am Marshall´s Beach geht der Weg unterhalb des Coast Trail weiter und führt uns zu einem abgeschiedenen Ufer und zu einem der optimalsten Strände von San Francisco. Es ist kaum zu glauben dass man hier nur ein paar Kilometer vom Straßenlärm und Großstadtgetöse entfernt ist.




Neben dem Holzpfad entdeckt man riesige Schwaden blau blühender Bodendecker.




Unten Angekommen befindet sich einer der wenigen unberührten und menschenleeren Stadtstrände.



Auf dem Pfad oberhalb ist es nicht mehr weit zum Baker Beach. Es geht leicht abwärts durch den Pinienwald und dann öffnet sich der Blick wieder auf das Wasser des Meeres.



Hier angekommen glaubt man einen Strand irgendwo am Mittelmeer gefunden zu haben. Wie eine Kopie eines europäischen Ferienortes mit seinen Klippen, Häusern und dem feinen Sandstrand. Im Bild oben war es kalt im Sommer 2016, kaum Badende oder Spaziergänger mit Hunden, keine Kinder, keine Sonnenschirme. Eben ein echter Sommertag in San Francisco.


Anders sah es aus im Sommer 2017. Hier waren im August die Temperaturen so hoch wie noch nie, man zählte Höchstwerte seit der Wetteraufzeichnung. Grund genug das auch zu nutzen, allerdings bleibt der Ozean unerbittlich kalt mit seinen Wassertemperaturen bei ca. 14°-16° C.



Was bleibt, das ganze Jahr über, ist der blaue Himmel und der Blick auf die berühmteste Brücke der Welt. Nur ein paar Schritte weiter ist ein Wohngebiet mit Villen wie man sie von Südengland oder Italien her kennt.








Mal wieder eine der exzellenten Wohngebiete von San Francisco mit der phantastischen Sicht auf den Ozean und die Brücke. Das könnte auch am Lago Maggiore sein.

Allerdings gibt es hier, trotz der zum Neid erzeugenden Lage der Häuser, einen einzigen Wehmutstropfen: 
Bevor er die Stadt erreicht kommt der Nebel hier vorbei.
Karl the Fog lässt Grüßen!



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