2. Etappe: Vom Ferry Building zum Pier 42
Das Ferry Building ist eines der zentralsten Gebäude in San Francisco. Hier beginnt die größte Shoppingmeile der Stadt, die Market Street. Von hier aus gehen alle Fähren über die Bay, nach Oakland, nach Sausalito oder Larkspur und ganz im Nordosten nach Vallejo. In der Mitte des Embarcadero liegend, befindet sich das Ferry Building genau zwischen allen Piers, die entweder als Schiffanlegestellen, Parkhäuser, Veranstaltungshallen, Museen oder - wie Pier 39 und 42 - als Touristenattraktionen genutzt werden.
Zu jeder vollen Stunde erklingt vom Clock Tower der Schlag der Londoner Westminster Cathedral.
Und der Glockenturm wurde ein Nachbau des Turmes der Kathedrale von Sevilla. Im Gebäude gibt es kleine Delikatessenläden, Restaurants und außen, zur Bay gerichtet, die Fähranleger.
Und der Glockenturm wurde ein Nachbau des Turmes der Kathedrale von Sevilla. Im Gebäude gibt es kleine Delikatessenläden, Restaurants und außen, zur Bay gerichtet, die Fähranleger.
Immer ein guter Treffpunk: Der Clock Tower am Ferry Building.
Blick auf die illuminierte Bay Bridge, links das Gate nach Larkspur und unter der Brücke die Lichter von Oakland.
The Embarcadero ist eine der breitesten und schicksten Flaniermeilen von San Francisco.
Hier fahren auch die Linien E und F. Das sind alte, historische Straßenbahnen die entweder aus USA oder aber auch aus Portugal oder Italien kommen, oder sogar in Japan und Australien von der Stadt eingekauft wurden. Die Fahrt geht vorbei an den Piers bis zur Fisherman´s Wharf. Das sind aber nicht die Cable Cars!
Mal wieder eine Demo für "Ichweißnichtwas"!
Mein ACME Brot kaufe ich hier im Gebäude der Ferry Station. Es ist mit Sauerteig und Roggen gemacht. Dieses Brot gibt es mit Kümmel (hmm, yammy) oder Walnüssen und schmeckt richtig gut. Es ist das beste Brot und die edelste Bäckerei von San Francisco, aber für zwei Brote bezahle ich schlappe 9 Dollar.
Das Warenangebot hier ist weit entfernt von dem, was man sich normalerweise unter amerikanischen Lebensmitteln vorstellt. Es kommt von Farmern und Erzeugern aus der Umgebung und sind eher unter dem Siegel der Delikatessen einzuordnen. Dafür sind die Preise aber auch "gepfeffert".
Markiger Spruch zum Schutz des Wassers und der darin lebenden Tiere.
Restaurants an der Waterfront, nur ein paar Schritte weiter an den Piers, gleich neben dem Ferry Building.
Pier 7 mit Blick auf die Bay Bridge und die San Francisco Belle,
einem historischen Schaufelraddampfer der Hornblower Cruises.
Am Pier 27 legen die Kreuzfahrtschiffe an. Diesmal sind es die Norwegian Pearl ........
.........und die Crown Princess.
Wenn hier alle Menschen, die sich auf diesen zwei Schiffen befinden, Crew Mitglieder und Passagiere, gleichzeitig von Bord gehen würden, wäre San Francisco um 7.500 Gäste reicher. Das ist 1% der Bevölkerung der Innenstadt! Allerdings gibt es ja mittlerweile noch größere Kreuzfahrtschiffe, wobei die Reedereien nicht gerne die genaue Zahl der möglichen Passagiere nennen die sich insgesamt auf dem Schiff befinden. Und die Menge der Crew Mitglieder werden gar nicht genannt!!
Urlaub im schwimmenden Plattenbau. Innenkabinen garantiert mit Schuhkarton-Feeling. Aufenthalt? Nur acht Stunden! Denn Übermorgen schon geht es ja durch den Panamakanal. Schöne durchorganisierte Ferienwelt.
Pier 39 ist die Hauptattraktion aller Kreuzfahrt Passagiere. Logisch, es ist das erste Ziel nahe der Schiffe, und von allen touristischen Orten in Kalifornien am zweitmeisten frequentiert. Jährlich kommen mehr als 10 Millionen Besucher.
Keine Stadtbesichtigung ohne Pier 39. Dementsprechend übervoll und eine absolute "no go area" für San Franciscans. Am Wochenende kann man kaum durchkommen. Die historischen Linien F und E sind voll bis zum bersten. Und wenn deutsche Kreuzfahrtschiffe angelegt haben hört man gelegentlich auch Sächsisch!
Entwickelt hat sich dieser Pier in Zeiten der Goldrausch-Ära, als zunächst chinesische Fischer mit ihren Dschunken vor der Küste fischten, um das Umland mit Nahrung zu versorgen. Heute kann man hier kaufen was das Touristenherz begehrt. Oder besser gesagt, was die Amerikaner meinen was man am besten an Touristen verkaufen kann. Es gibt Souvenirshops, Boutiquen, Ramschläden, Spielhöllen, aber auch Galerien und jede Menge Restaurants.
Die eigentliche Besonderheit hier am Pier 39 sind aber die Seelöwen, die dort seit 1989 ihr Domizil aufgeschlagen haben, ganz ohne menschliche Planung.
Die Stadt hat, nachdem die Tiere sich damals die hier liegenden Boote zu eigen gemacht hatten und ihre Exkremente den Eignern überlassen haben, nach 1994 schwimmende Pontons installiert, die von den Tieren als Liegefläche genutzt werden können.
Das berühmte Logo mit dem Krabbensymbol.
Nicht nur eines der Wahrzeichen der Stadt, sondern auch zum Verzehr angeboten: Die Krabben, die hier besonders groß sind. Man fischt sie bequem aus der Bay und sie sind wohl doch immer noch in ausreichender Zahl vorhanden.
Im Alioto`s kann man ganz gut essen und in der dritten Etage hat man einen phantastischen Blick über die Bay.
Sieht nicht gerade appetitlich aus. Könnte aber der Sud für die Krabbensuppe sein.
Vom Start am Kanal zum Pier 42.
Die dritte Etappe geht vom Hyde Street Pier zur GGB
Vom Start am Kanal zum Pier 42.
Die dritte Etappe geht vom Hyde Street Pier zur GGB




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