3. Etappe: Vom Hyde Street Pier über Ford Mason zum Marina District



Geht man vom Pier 42 weiter entlang der Waterfront kommt man zum Hyde Street Pier. Hier finden Liebhaber von alten und historischen Booten die perfekte Touristenattraktion. Die Boote sind vertäut und gehören zum San Francisco Maritime National Historical Park.



Die Balclutha ist ein 1886 gebauter Dreimaster und ist eines der Museumsschiffe hier am Pier.




Bei dieser Wanderung hat man von hier aus den ersten Blick auf die Golden Gate Bridge.






Wenn der Weg weiterverfolgt wird, da hinten um den kleinen Hügel herum, kommt schon Fort Mason in Sichtweite. Aber dahin gehen wir später.



Denn gleich Nebenan kommen die nächsten Highlights:
1. Die Cable Cars und
2. der Ghirardelli Square.



Die Cable Cars sind die einzigen verbliebenen Kabelstraßenbahnen der Welt und unter anderem eine der Hauptattraktionen der Stadt. Sie sind immer noch als öffentliches Verkehrsmittel nutzbar und gehört zum ÖVP von San Francisco.

Wer mit der Cable Car fahren möchte muss sich beim Einsteigen auf besonders lange Warteschlangen einstellen. Jedenfalls dann, wenn man an den klassischen Stellen einsteigen will. Kleiner Tipp von mir: An der nächsten oder übernächsten Haltestelle einsteigen, da ist weniger Andrang!



Die äußeren Stehplätze sind bei Touristen besonders beliebt!

Als ich zum ersten mal hier war, im Dezember 2011, waren Kirsten und ich am weihnachtlich geschmückten Ghirardelli Square. Im Hintergrund sieht man den Hyde Street Pier.

Diese alte Schokoladenfabrik wurde vor einigen Jahren renoviert und die Fabrikgebäude mit Restaurants und Geschäften versehen.

Ein mit Ziegelsteinen bepflasterter Innenhof bildet den zentralen Punkt um die Läden und Restaurants.

Schokoladeneis im Hörnchen von Ghirardelli: Garantiert echtes Hüftgold!


Ghirardelli hat eine ähnliche Geschichte seines Untergangs wie in Köln die Schokoladenfabrik Stollwerk. Allerdings weiß ich nicht inwieweit es hier zu Protesten und Ausschreitungen kam, so wie in Köln in den 1970er Jahren, als die Stadt Köln die Stollwerkgebäude dem Erdboden gleich machen wollte.

Nostalgisch im Stil der 1950er Jahre: Loris Diner am Ghirardelli Square. 


Blick auf den San Francisco Maritime National Historical Park und dem Hyde Street Pier.


Ein letzter Blick zurück auf den Pier und dem Sandstrand. Im Hintergrund sieht man Angle Island.

Man kann an der gesamten Waterfront sehr gut Radfahren, es ist flach und der Weg endet an der Golden Gate Bridge.



Überall in der Stadt sind mobile Fahrradstationen und es gibt viele "Rent a bike" Angebote.






Wir müssen noch um einen kleinen Hügel herum gehen um zu Fort Mason zu kommen. Im Hintergrund ist Alcatraz zu sehen.



Während des Zweiten Weltkriegs diente Ford Mason als Logistic Center um Militärtruppen und Materialien über den Pazifischen Ozean zu schicken.


Während des Korea und des Vietnam Krieges verließen von hier aus die Truppen das Land. Auch der frühere Präsident Ronald Regan war hier kurzzeitig stationiert.


1927 zogen die Militärs um nach Oakland und das Kasernengelände wurde einer breitflächigeren Nutzung zugeführt. Heute findet man Galerien, Restaurants, Performing Arts, Theater und Cafes in den Gebäuden. Aber auch viele öffentliche Veranstaltungen finden in Fort Mason statt: Flohmärkte, Konzerte oder Messen.

In der Gallery 308 finden regelmäßig wechselnde Ausstellungen statt. Hier Werke von Nicholas Coley (www.nicholascoley.com) der in der Umgebung von San Francisco schon viele Ausstellungen hatte.

Coley studierte Malerei in Südfrankreich und orientierte sich -wie auch heute noch- am impressionistischen Stil von Paul Cezanne. Seine Motive sind inspiriert von den Landschaften der Bay Area.

Im Landmark Building B befinden heute sich eine ganze Reihe von Galerien, Theater und ein Restaurant.

"The Intervall at Long Now" ist gleichzeitig Cafe´, Bar, Bücherei, Kommunikationszentrum und ein Ort für diese aus mehreren Planeten bestehende Uhr "die 10tausend Jahre läuten soll". OK?!

Ausstellung in der SFMOMA Art Gallery Fort Mason



Direkt neben Fort Mason ist der Yacht Harbor am Marina Blvd. Im Hintergrund (oben rechts im Bild) sieht man "The Palace of Fine Arts" das 1915 für die Weltausstellung hier in San Francisco gebaut wurde.


Im Marina District wurden Filme wie Dr. Dolittle, Dirty Harry III oder Mrs. Douptfire gedreht.



Blick auf die Golden Gate Bridge, die wieder einmal von "Karl the Fog" benebelt wird.



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